PLCU Fork, Einleitung des Endes oder funktionierende Krisenbewältigung?

Hallo Ihr Lieben,

ich musste dieses Video und die darin enthaltenen Informationen erst einmal ein paar Stunden verarbeiten und wollte nicht gleich aus der Hüfte schießen. Ich versuche das möglichst emotionslos zu beschreiben, wenngleich ich nicht verhehlen möchte, dass ich doch etwas enttäuscht bin. Deshalb vielleicht auch der plakative Titel und deshalb auch noch dieser wichtige Beitrag vor Weihnachten. Vielleicht ist die Enttäuschung auch unbegründet und die neue Strategie ist pures Gold wert?

Was ist passiert?

Alex Reinhardt hat entschieden, auf Grund der Krise im Kryptobereich (Kryptowinter), einen „Fork“, also eine Abspaltung bzw. eine Softwareentwicklung zu starten. Einfach gesagt, es entsteht ein weiterer neuer Coin. Anvisierter Termin dafür ist der 1.1.2023. Technisch bedeutet das für uns, dass der PLCU-Coin, der auf einer modifizierten Litecoin-Blockchain läuft, umbenannt und umgefärbt wird in dann PLCU Classic (PLCUC) in grün. Er kann laut Alex im ersten Schritt in den neuen PLCU, der jetzt aussieht und heißt wie unser alter, ebenfalls noch auf Litecoin-Basis, 1 : 1 geswapped, also getauscht werden (alles freiwillig natürlich). Ein Jahr später ist dann ein weiterer Fork des neuen PLCU hin zur Tron-Blockchain geplant, die laut Alex deutlich mehr Möglichkeiten bietet (siehe Video).

Was bedeutet der Fork?

Den neuen Coin gibt es bisher nicht. Der Vertrieb sagt, er entsteht von 0 an nur durch das Swapping des PLCUC! Ich denke, das ist nicht ganz richtig, da ansonsten eine Listung an möglichst vielen Börsen sehr schwierig werden würde, denn das alle Börsen ein Swapping-Paar auflegen, halte ich doch für fraglich, aber wer weiß. Beim Tausch von einem jetzt namentlichen PLCUC zu einem neuen PLCU, bei dem Alex einen Startkurs von ca. $ 10.000 annimmt, will er seine „goldenen“ Regeln den Tauschern zwangsweise verabreichen, indem die getauschten PLCU über 5 Jahre verteilt und nur bröckchenweise ausgeschüttet werden. Vom 1. bis 5. Jahr werden jeweils 2, 5, 10, 20 und im 5. Jahr die verbliebenen 63% freigegeben (jeweils immer in 12 monatlichen Anteilen). Er setzt darauf, dass die Gier auf die dann am Start bestehende mögliche Verzehnfachung des Geldes, die Wartezeit von 5 Jahren rechtfertigt. Diese zu Beginn minimale Verfügbarkeit des PLCU soll den Preis nach oben treiben und damit auch den PLCUC pushen. So hofft er, dass die beiden Coins sich immer weiter gegenseitig im Kurs hochschaukeln. Wenn die während und nach der Krise verbleibenden Börsen sich dazu entschließen, wovon in der jetzigen Situation auszugehen ist, den neuen PLCU zu listen, so können die Tauscher natürlich die Coins, auf die sie bereits Zugriff erhalten, verkaufen. Alternativ bleibt natürlich die Möglichkeit, die jetzt namentlichen PLCUC ebenfalls, entweder sofort, oder, wenn an den Börsen wieder möglich, eben später mit der Hoffnung auf eine Preissteigerung zu verkaufen.

Wie sehe ich diesen Plan bisher und warum bin ich enttäuscht?

Dass sich Alex Gedanken über die Kryptokrise macht und jetzt eine vermeintlich gute Lösung gefunden hat, ist natürlich sehr positiv. Trotzdem muss man mal wieder konstatieren, dass erneut eine Strategie von Alex Reinhardt gescheitert ist – eventueller Bitcoin-Winter hin oder her. Nach unserem PLC Ur-Coin, um den sich anscheinend niemand in der Firma momentan mehr wirklich kümmert, scheint das Projekt PLCU, welches ursprünglich zur Rettung des PLC’s geplant war, nun neben dem zwischenzeitlichen Launch des PLCUX, der wiederum den PLCU pushen und stützen sollte, nun noch einen weiteren Coin zur Rettung benötigt. Viele Partner, die bereits vor 6 Jahren ihr Geld investiert und die Firma damit quasi überhaupt erst ermöglicht und gestartet haben, hoffen immer noch auf die Auferstehung des PLC, mindestens genauso viele jedoch haben inzwischen aber auch in Sachen PLC die Hoffnung bereits verloren. Ein Teil hat sich ja bewegen lassen, ich wie Ihr wisst auch, noch einmal Geld in die Hand zu nehmen, um den jetzt inzwischen auch alten PLCU zu kaufen, teilweise mit Farmen und teilweise jetzt auch zusätzlich mit den Cashback-Gutscheinen.

Dass jetzt auch dieser alte PLCU getauscht werden soll, alles natürlich freiwillig, erinnert mich doch sehr an das Swapping des PLC. Hier gilt allerdings NOCH der Umtauschfaktor von 1:1, was diese etwas düstere Parallele doch noch etwas abschwächt. Dafür bekommen jetzt alle Tauscher noch weitere 5 Jahre Wartezeit aufgebrummt. Gerade dieses ewige Verschieben riecht inzwischen doch auch sehr stark nach Zeitspiel, oder kommt nur mir das so vor? Dass dazu der alte PLCU Coin jetzt umgefärbt, in PLCUC umbenannt und nach Wünschen von Alex auch nach spätestens einem Jahr aus dem Desktop bei Platin World eliminiert und durch den neuen PLCU ersetzt werden soll, lässt eine ähnlich schwächelnde Wertschätzung des PLCUC, wie die zum PLC vermuten. Dazu kommt, dass die zukünftige Kursentwicklung des PLCUC durch diese „Herabstufung“ vom Nummer 1 Coin der Firma zu Platz 2 oder 3, offener denn je ist. Auch der bereits große Erfolg der Cashback-Programme, obwohl noch gar keine Werbung dafür gemacht wurde, konnte den Kurs des alten PLCU nicht wie gewünscht pushen. Für mich gibt es deshalb immer mehr nur die eine Schlussfolgerung:

Solange es Farmen für den Vertrieb gibt, die Coins vervielfältigen können und man diese danach wieder in die Vorzeigecoins tauschen kann, teilweise sogar zwischendrin mit einem künstlich fixierten Kurs, befürchte ich, dass es auf lange Sicht immer wieder neue Rettungsaktionen geben wird und geben muss. So kann der Kurs nicht langfristig und dauerhaft steigen. Das hochgepriesene Ende der PLCU Farmen wurde im Endeffekt mit dem Start der PLCUX-Farmen unter anderem Namen weitergeführt. Die Firma und die Vertriebler haben verdient. Das wars jetzt aber auch.

Statt des kontraproduktiven PLCUX hätte Alex sich einmal Gedanken machen sollen über ein neues Vertriebsprodukt unabhängig von den Coins. Mit Platin Hero hätte er ja z.B. eine Plattform, die in diesem Sinne hervorragende Möglichkeiten bieten würde – es ist nie zu spät. Der Vertrieb, der sicher in diesem inzwischen sehr großen Unternehmen auch einiges möglich gemacht hat, konterkariert hier leider so auch mal wieder die freie und vor allem positive Entwicklung der Coins.

Vielleicht kommt es so, dass sich die Coins im Kurs gegenseitig hochschaukeln und vielleicht ist Swappen auch gar nicht so verkehrt, wenn man dies als monatliche Rente sieht?

Ich weiß es nicht. Was das Swapping aber auf alle Fälle bedeutet, das ist eine Verlängerung der Laufzeit um 5 Jahre beim Kauf der Cashback-Gutscheine (da gibt es auch PLCUC nach 24 Monaten) sogar 7 Jahre!  

Andere wichtige Frage: Was passiert beim zweiten Fork 2024? Läuft der auch 1:1? Wird dort vielleicht noch eine weitere Wartezeit eingebaut? Wird der jetzt blaue PLCU dann zu PLCUC2 und bekommt der dann auch wieder eine andere Farbe? Wenn der 2. Fork kommt, hätten im Januar geswappte PLCU noch eine Resthaltezeit von 4 Jahren, könnten also noch nicht weiter auf Tron geswappt werden. Will ich unter diesen Bedingungen im Januar überhaupt swappen, wenn der neue Coin dann im Januar 2024 noch über Jahre gebunden und dann auch wieder nicht mehr der aktuelle Nummer 1 Coin der Firma ist?

Ich bin von Anfang an bei PLC dabei und wollte mir mit PLC einen zusätzlichen Rentenanteil aufbauen. Stand jetzt ist dieser Plan wieder mit unheimlich vielen Fragezeichen versehen und die Unsicherheit ist gefühlt größer denn je. Ich dachte knapp 7 Jahre bis Ende 2023 würden locker reichen, zumal das Risiko ja auch gigantisch war. Immerhin, es gibt die Firma noch, aber ob mein Terminplan erfüllt werden kann??? Positiv zum Schluss ist, dass Alex gerade erst noch einmal erklärt hat, dass der PLC noch nicht vergessen sein soll und auch die ehemals hochgelobten Blockchainplätze lukrativ gemacht werden sollen.

Was bedeutet das jetzt für die von mir empfohlenen 100% Cashback Programme?

Hier kann man ja eigentlich nicht viel falsch machen, denn selbst bei reinem Werterhalt des PLCUC erhalten wir die 100% Cashback (abzgl. Tauschgebühren). Wenn ich aber jetzt höre und sehe, dass der PLCUC jetzt nicht mehr der Top-Coin der Firma ist, dann verliert meine bisherige Begeisterung für dieses Produkt doch ein wenig an Schwung. Ich denke uns allen ist klar, dass jetzt in Zukunft ein anderer Coin im Fokus der Firma stehen wird. Diese „Herabsetzung“ des Coins gefährdet natürlich die Lukrativität der Gutscheine und dadurch vielleicht auch die Entwicklungschance von weit über 100%, wie sie von Alex und der Firma in Aussicht gestellt wurde und wird. Jetzt hängt alles davon ab, wie die Firma und der Markt diese neuen Ideen und Änderungen aufnehmen.

Uns bleibt mal wieder nichts anderes übrig, als entweder wie immer weiter abzuwarten, was mit dem Kurs des PLCUC passiert, oder aber die weiteren 5 – 7 Jahre Wartezeit und die Unsicherheit der beiden Swappings zu akzeptieren. Ich hoffe jedenfalls, dass sich nicht zu viele Partner diesen neuerlichen Plan zum Anlass nehmen, die PLCUC jetzt zu verkaufen und dadurch den Coin-Kurs abstürzen lassen. Vertrauen wir also weiter, dass dieser neue Plan greift.

Ich kann Euch noch gar nicht sagen, was ich mache, zumal meine Coins aus den Cashback-Gutscheinen ja erst in 23 Monaten komplett auf meinem Wallet landen und auch die Coins aus der Farm befinden sich final erst im September 2023 auf meinem Wallet.

Der Vertrieb und viele Partner feiern diese neue Strategie, wie den ganz großen Wurf. Vielleicht haben sie Recht und ich denke, wir alle würden uns das wünschen.

Ich werde erst einmal ein wenig beobachten und konzentriere mich derweil auf unser sicheres geheimnisvolles System, mit dem ich das Gro meiner Rente bestreiten werden. Vielleicht lege ich auch noch einmal bei den Mountainwolf-Token nach, auch wenn ich letzte Woche gerade erst noch einmal nachgekauft habe. Bis Ende des Jahres sind die Hunting-Pakete mit 12% ja noch zu erwerben.

Update: Eben lese ich die offizielle Erklärung aus dem Blog von PLC. Mit meiner Skepsis dem ganzen neuen Plan gegenüber, lag ich wohl doch gar nicht so verkehrt, denn was ich da jetzt lese und was sicher viele Partner verärgern wird, ist 1. die Tatsache, dass der PLCUC nur noch auf einer einzigen Börse, nämlich auf Coinsbit gehandelt werden soll (lese ich das wirklich richtig?) und 2. der Coin auch nicht mehr für die PLCU Member Kreditkarte zur Verfügung stehen wird. Soll man so vielleicht zum „freiwilligen“ Swappen getrieben werden? Das erinnert mich so ein wenig an ein schmutziges politisches Thema. Nicht gut PLC! Neue Features im PLC Ultima Ökosystem: PLCU Classic Coin und Swapping

Und die Reaktion von Alex in einer Sprachnachricht (etwa ab der Hälfte der Nachricht) auf die Kritik: Er verspricht zwar nichts, stellt aber neben Coinsbit jetzt doch noch weitere Börsen für den Classic in Aussicht. Wenigstens schon einmal eine Reaktion. Inzwischen hat Alex sogar mehrere Börsen versprochen und plant weiterhin mit dem PLCUC-Coin final als den Mutter-Coin der Firma.

Viele liebe Grüße und noch einmal schöne Weihnachten und guten Rutsch

Thomas

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